Saif al Islam übernimmt die Rolle seines Vaters – Gaddafi-Sohn ist frei und lässt sich feiern

Es hieß, er sei von den Rebellen gefangengenommen. Doch am Montagabend zeigte sich Saif al Islam Journalisten und Anhängern in Saif al Islam. Während sich alle Welt fragt, wo Machthaber Muammar al Gaddafi abgeblieben ist, scheint der Sohn nun die Rolle seines Vaters zu übernehmen. Und er hat nur eine Botschaft: Das Regime wird die Rebellen besiegen.

Saif al Islam übernimmt die Rolle seines Vaters

Saif al Islam übernimmt die Rolle seines Vaters

Zahlreiche ausländische Journalisten waren am Montagabend im Hotel Rixos in Libyens Hauptstadt Tripolis versammelt, als plötzlich jener Mann auftauchte, mit dem keiner gerechnet hatte.

Siehe auch:

Saif el Islam – Gaddafis Sohn doch nicht in Gewalt der Rebellen

Gaddafi-Sohn Saif el Islam von Regime-Truppen befreit

Am Tag hatten die Rebellen verkündet, sie hätten mehrere Söhne Gaddafis festgenommen, darunter Saif al Islam. Und auch der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag hatte die Festnahme bestätigt – das Gericht wies eine Bestätigung jetzt allerdings zurück.

„Ich bin gekommen, um die Gerüchte zu zerstreuen“, sagte Saif al Islam den Reportern.

Und er behauptete steif und fest, die Hauptstadt sei unter Kontrolle der Regierung. Zudem sollen mehrere Journalisten die Gelegenheit zu einem Interview mit ihm bekommen haben, das in den Ruinen eines Hauses stattfand, das 1986 von den USA bombardiert worden war. Eine Symbolik, der sich bis vor Kurzem auch gern sein Vater bediente.

Seit der Aufstand in Libyen begonnen hatte, hatte sich der Machthaber selbst nur noch gelegentlich gezeigt. Dann aber inszeniert bis ins letzte Detail. So hielt er gerne seine Reden im Bab al Asisija, einem militärischen Komplex, der bei Angriffen des US-Militärs vor 25 Jahren stark beschädigt wurde.

Genau wie später seine Tochter Aisha al-Gaddafi. Später ließ er sich auch im weißen Anzug per Autokorso durch die Hauptstadt fahren.

Doch seit die Rebellen Richtung Tripolis vorrückten, meldete er sich nur noch per Audio-Botschaft. Inzwischen fragt sich ganz Libyen und das Ausland, wo er geblieben ist.

Denn dass Saif al Islam nun den großen Auftritt sucht, ist ein deutliches Zeichen, dass er nun derjenige ist, der das Regime verteidigt.

„Tripolis ist unter Kontrolle. Alle können beruhigt sein. Alles läuft gut in Tripolis“, verkündet er den Journalisten und zeigt sich den noch verbliebenen Gaddafi-Anhängern mit einem strahlenden Lächeln, als hätten sie den Machtkampf um Libyen gewonnen. Die Botschaft ist klar: Das Regime will tatsächlich bis zum letzten Atemzug kämpfen – wenn auch ohne den Diktator, sondern mit seinem zweitältesten Sohn als Fürsprecher.

Diese Rolle kennt Saif al Islam aber schon allzu gut. War er es doch, der bei Konflikten mit dem Ausland immer wieder in die Rolle des Vermittlers schlüpfte – so etwa in Bezug auf das Lockerbie-Attentat.

Und auch im Zuge der Proteste wandte er sich an das Volk und ans Ausland – allerdings in einer ganz anderen Rolle als zuvor.

Denn eigentlich galt Saif al Islam als Reformer, der die libysche Wirtschaft dem Ausland öffnen wollte. Er selbst spricht fließend Englisch, hat in London Wirtschaft und in Wien Architektur studiert. Die „New York Times“ beschrieb ihn einst als „das pro-westliche Gesicht Libyens und das Symbol der Hoffnungen auif Reformen und Offenheit“. Bei vielen galt er auch schon als potenzieller Nachfolger seines Vaters.

Doch Saif al Islam stellte sich im Kampf um Libyen auf die Seite seines Vaters. In einem Interview mit der „Washington Post“ im April 2011 bezeichnete er den Militäreinsatz der internationalen Truppen in Libyen mit dem Einmarsch in den Irak. Und er bestritt jegliche Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung.

„Wir haben keine Verbrechen gegen unser Volk begangen“, so der Gaddafi-Sohn. „Wir haben keine Angst vor dem Internationalen Strafgerichtshof.“

Und genau diese stüärke demonstrierte er auch jetzt wieder mit seinem Auftritt, auch wenn die letzte Stunde des Regimes immer näher rückt.

Ganz nach dem Motto: Seht her, ich bin frei. die Rebellen und das Ausland lügen. Propaganda, wie es seinem Vater gefallen hat.

Und der wird genauso wie sein Sohn per internationalem Haftbefehl vom Gerichtshof in Den Haag gesucht.

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