Rußlands Präsident Putin – reich, aber arm

Putin und Medwedew

Putin und Medwedew (Photo credit: maiak.info)

Offiziellen Angaben nach ist das Vermögen von Wladimir Putin eher bescheiden. Doch daran glaubt ohnehin keiner.

Eine andere Studie dürfte der Wahrheit näherkommen. Danach wäre der Milliardär Putin der reichste Mann Europas.

Präsident Wladimir Putin lebt nicht auf großem Fuß. In Sankt Petersburg gehört der Familie eine kleine Wohnung, in der Nähe von Moskau ein Stückchen Land, und auf mehreren Konten haben die Putins einige Notgroschen von rund 200.000 US amerikanische Dollars zurückgelegt.

Zwei sowjetische Oldtimer aus den 1960er Jahren zählen auch noch zum Familienbesitz. Wladimir Putin erbte sie vom Vater. Auch das Jahressalär des russischen Präsidenten ist mit 100.000 Dollar eher bescheiden und niedriger als das manch anderen Staatsoberhauptes.

US-Präsident George Bush verdient immerhin eine halbe Million Dollar. Im Oktober 2011 legte Wahlkämpfer Wladimir Putin die Vermögensverhältnisse offen, so wie es das Gesetz von Bewerbern um ein Dumamandat verlangt.

Der Besitzstand des Kremlchefs war im Vergleich zur letzten Bekanntgabe 2004, als sich Putin ein zweites Mal zum Präsidenten wählen ließ, um etwa die Hälfte geschrumpft.

Je länger im Amt, desto schlechter steht er da. Die Besitzstandsmeldungen tragen in Rußland regelmäßig zur Volksbelustigung bei. Niemand nimmt die Angaben für bare Münze.

English: Vladimir Putin in KGB uniform Deutsch...

English: Vladimir Putin in KGB uniform Deutsch: Der junge Wladimir Putin in KGB-Uniform Français : Vladimir Poutine en uniforme du KGB (Photo credit: Wikipedia)

Etwas andere Zahlen legte der Politologe Stanislaw Belkowski kurz danach vor. In einem Interview mit der jüdischen „Welt“ veranschlagte der Leiter eines russischen Thinktanks das Vermögen des Präsidenten auf etwa 40 Milliarden Dollar.

Damit wäre der Kremlchef der reichste Mann in Russland und Europa. Politologe Stanislaw Belkowski gehörte früher zu einem engen Zirkel, der direkten Zugang zum Kreml hatte.

2003 soll Politologe Stanislaw Belkowski die Kampagne gegen den Ölmilliardär Michail Chodorkowski und den Yukos-Konzern maßgeblich mit initiiert haben. Die Kampagne endete mit der Zerschlagung des Konzerns und der Enteignung des Eigentümers.

Laut Politologe Stanislaw Belkowski besitzt Wladimir Putin 4,5 Prozent am russischen Gasmonopolisten Gazprom, dessen Aktien innerhalb der letzten fünf Jahre von drei auf 52 Dollar gestiegen sind. Putins Anteile wären 13 Milliarden Dollar wert.

Außerdem sollen dem Kremlchef noch 37 Prozent an Rußlands drittgrößter Ölfördergesellschaft „Surgutneftegaz“ gehören, deren Wert auf 20 Milliarden Dollar geschätzt wird. Der Ölproduzent geriet 2004 in die Schlagzeilen. Bei der Demontage und späteren Versteigerung des Yukos-Konzerns soll er die ominöse Briefkastenfirma „Baikal-Finanzgruppe“ unterstützt haben, die das Filetstück des Konzerns „Yuganskneftegas“ günstig ersteigern konnte. Nicht alle Anteile – wie offiziell dargestellt – gingen auch an den Staatskonzern Rosneft über. Die Anfrage eines Dumaabgeordneten nach dem Verbleib der Anteile wurde von der Regierung nie beantwortet.

Als Aktieneigentümer erscheine Putin in keinem Verzeichnis namentlich, meint Belkowski. Das Eigentümergeflecht der Offshore-Firmen und -Fonds sei ziemlich undurchsichtig, laufe am Ende aber in Zug und Liechtenstein wieder zusammen. Mit Putin als dem Begünstigten.

English: Vladimir Putin at school age

English: Vladimir Putin at school age (Photo credit: Wikipedia)

Ein drittes Spielbein des Kremlchefs soll die Ölhandelsfirma Gunvor sein.

  • Obwohl weltweit drittgrößter Ölhändler und wichtigster Exporteur russischen Öls verfügt Gunvor weder über eine Website, noch hat es eine Moskauer Niederlassung.
  • Offiziell vertreibt Gunvor das Öl von vier russischen Firmen.

Surgutneftegas wickelt seit Jahren den Export fast ausschließlich über dieses Unternehmen ab, das außer in der Schweiz auch im Offshore-Paradies der Britischen Virgin Islands registriert sein soll.

Zu der Unternehmensgruppe gehört anscheinend auch die im Kanton Zug ansässige IPP Ltd. 2007 meldete Gunvor einen Gewinn von 8 Milliarden Dollar und einen Umsatz von 43 Milliarden Dollar.

Angeblich besitzt Putin die Hälfte des Unternehmens, das an die 20 Milliarden Dollar wert sein soll. Gunvors Eigentümer ist Gennadi Timtschenko, ein alter Freund und früherer Kollege Putins.

  • Beide arbeiteten in den 80er Jahren in der Abteilung für Auslandsspionage des KGB.
    • Gennadi Timtschenko ist inzwischen finnischer Staatsbürger.
  • 2004 nannte Iwan Rybkin, ein ehemaliger Dumavorsitzender und Präsidentschaftskandidat, Gennadi Timtschenko als einen von drei Männern, die im Auftrage des Kremlherrn als „Kassierer“ unterwegs seien.
    • Nach der Enthüllung verschwand Iwan Rybkin auf mysteriöse Weise, kehrte später zwar zurück, aber nicht mehr in die Politik.
Yukos

Yukos (Photo credit: Wikipedia)

Daß Details an die Öffentlichkeit gelangten und nicht dementiert wurden, deutet auf Machtkämpfe zwischen den Kremlclans hin.

Die Vertreter der Sicherheitsapparate wollen Putin damit zwingen, an der Macht zu bleiben und ihre Geschäfte zu decken.

Andernfalls bliebe nur noch das übrig, was in der Einkommenserklärung stand.

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Eine Antwort zu Rußlands Präsident Putin – reich, aber arm

  1. Karl Dönitz - wir machen weiter schreibt:

    Reblogged this on alexanderplatz 1 berlin – wir sehen uns und kommentierte:

    Seit heute läuft eine große Kampagne, gerade auch in der jüdischen WELT, in der der PRÄSIDENT RUSSLANDS PUTIN aufgehängt abgebildet wird – ein typisches Signalfoto des Weltjudentums und der von ihm gelenkten Hochgradfreimaurerei. Die Juden sind extrem verbiestert, daß Chorodowski nicht begnadigt wird und das die von ihnen vorgeschickten PUSSY RIOTS jahrelang in sibirischen Erholungslager geschickt worden sind. Armes Judenland, armes Judenland Auschwitz… Erbärmlich, erbärmlich, erbärmlich :mrgreen:

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